Das Produkt

Meisterlich hergestellte Mappe für unterwegs, für Meetings oder einfach für den eigenen Schreibtisch. Für Skizzen, Notizen oder Briefpapier. Das dicke, pflanzlich gegerbte Leder ist mit dicken, soliden Nähten vernäht und wird mit der Zeit eine herrliche Patina bekommen. Zusätzlich sind an den besonders beanspruchten Stellen Nieten eingesetzt, wie man sie von Jeans kennt: Das verleiht nochmal zusätzliche Stabilität. Innen ist Platz für einen Block im Format A4, der von oben in eine breite Lederlasche geschoben wird. Mittig ist ein Stiftehalter aus Wildleder eingenäht: Durch die samtige Oberfläche des Leders wird der Stift fest, aber schonend in Position gehalten. Der Deckel ist wie eine Umschlagtasche gemacht: Zwei breite Lederfelder überlappen sich diagonal, so dass man Unterlagen und Papiere leicht hineinstecken oder herausziehen kann. Die Konstruktion hat jedoch ausreichend Grip, so dass nichts herausfallen kann.

Hergestellt wurde die Mappe im Atelier von Steven Pozdnikoff aus dem ländlichen Westen Kanadas. Schon als Kind faszinierte ihn die besondere, auf Robustheit und Langlebigkeit ausgerichtete Tradition der Lederverarbeitung des nordamerikanischen Westens. Und lernte nebenbei selbst, wie man Leder schneidet, näht und in Form bringt. Irgendwann kombinierte er dieses überlieferte Können dann mit europäischer Sattlerkunst und den besten, pflanzlich gegerbten Ledersorten aus Deutschland, Frankreich und England – und einem speziellen Ledernähgarn aus französischer Herstellung. Das Ergebnis sind Lederwaren für den täglichen Gebrauch, die sich mit der Zeit immer mehr an ihren Eigentümer anpassen. Und dabei immer schöner werden.

Details

  • Masse: 31 × 33 × 2 cm
  • Gewicht: 650 Gramm
  • Hergestellt in Schweiz

Der Hersteller

Steven Pozdnikoffs Lederwaren sind etwas besonderes: Nicht nur, dass er im rauen Westen Kanadas in einer Familie aufwuchs, in der es selbstverständlich war, Dinge selbst zu machen und zu reparieren. Schon als Kind schlich er sich auch immer wieder in einen benachbarten Laden mit Werkstatt, in dem es damals noch Lederwaren wie jene gab, mit denen der Westen Nordamerikas besiedelt wurde: Dickes Leder, stabile Nähte, Nieten an allen mögliche und unmöglichen Stellen. Und hergestellt mit viel Herzblut und gelegentlichen Flüchen.

Von der Ladenbetreiberin lernte Pozdnikoff, wie man dickes Leder schneidet, näht, in Form bringt. Wie man es so bearbeitet, dass es seine Form behält und als Gebrauchsgegenstand seinen Zweck erfüllt. Und wie man ein haltbares und gutes Produkt daraus macht, auf das man sich immer verlassen kann. Taschen, Riemen, Gürtel, Gewehrfutterale und ganze Sättel entstanden so. Und Steven wurde ein echter Meister der nordamerikanischen Lederwarentradition.

Als Pozdnikoff nach Europa kam, lernte er hier eine ganz neue Art kennen, das Leder zu bearbeiten: Feiner, raffinierter, akkurater und mit geprägten Kanten, aber ebenso stabil und langlebig. Besonders angetan hatten es ihm alte Kartentaschen, die für den Einsatz beim Schweizer Militär gemacht waren. Und ein spezielles Garn zum Vernähen von Leder, das er seitdem aus Frankreich bezieht.

Auch das Leder für seine Produkte bekommt Steven mittlerweile aus Europa: Aus Gerbereien in Frankreich, England und Deutschland, in denen die Häute auf schonende Weise langsam pflanzlich gegerbt werden, wie es vor der Erfindung der Chromgerbung auch in Nordamerika üblich war. Das Ergebnis sind Lederwaren, die in der Qualität von Material und handwerklicher Ausführung ihresgleichen suchen. Und im Laufe ihrer langen Lebensdauer immer schöner werden.