Das Produkt

Füllfederhalter und blaue (oder wahlweise anderes betintete) Finger gehören doch irgendwie zusammen. Oder doch nicht? Was früher jeder Grundschüler kannte, ist heute ein wenig in Vergessenheit geraten: Der Federputzer. Damit lassen sich Schreibfedern buchstäblich abputzen. Etwa, wenn man frische Tinte in den Kolben gezogen hat. Oder Fusseln das Schreiben mit normaler Strichstärke unmöglich machen. Unverzichtbar für alle, die gerne und viel mit dem Füller schreiben oder mit Tusche arbeiten.

Der klassische Federputzer aus einfachen, natürlichen Bestandteilen hat eine bestechend simple Funktion: Er besteht aus 3 Lederläppchen, deren naturbelassene Fleischseite weich und samtig ist. Streich man eine mit Tinte, Staub oder Fusseln verunreinigte Feder daran ab, wird sie sofort wieder blank. Gleichzeitig saugt das Leder jedoch nicht aktiv Tinte aus der Feder, wie es etwa Papier tut – noch mehr Schmierage wird so unterbunden. Das hier verwendete, ökologisch gegerbte Leder stammt aus der Gerberei Emme, der letzten Gerberei der Schweiz, die noch selbst Leder veredelt. Fixiert ist der Federputzer mit Buchschrauben aus massivem Messing aus deutscher Produktion.

Details

Rindsleder-Lappen, eingeklemmt mit einer Vollmessing-Buchschraube
  • Masse: 6 × 10 × 0.7 cm
  • Gewicht: 14 Gramm
  • Hergestellt in Schweiz